Veranstaltungen

Besuch des polnischen Botschafters anlässlich des Europatags 2017

Auf Initiative der Europäischen Union werden Schulen in der ganzen Schweiz angefragt, ob sie anlässlich des jährlich stattfindenden Europatags am 9. Mai 2017 einen ihrer Botschafter empfangen möchten.

Die Schulen dürfen Wünsche äussern bezüglich Land und Sprache. Wunschkandidaten der Kantonsschule Obwalden waren die Vertreter entweder Estlands, Polens oder Ungarns. Gekommen ist der polnische Botschafter Jakob Kumoch am Freitag, dem 5. Mai 2017, um sich während eines kurzen Rundgangs die Kantonsschule Obwalden zeigen zu lassen, einer dritten Klasse während des Geschichtsunterrichts bei Manuel Bhend einen kurzen Besuch abzustatten und um sich danach im Mehrzwecksaal den Fragen der Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen zu stellen.

Jakob Kumoch, Jahrgang 1975, ist seit Oktober 2016 ausserordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Polen in der Schweiz und sehr sprachbegabt, wie man der Internet-Seite der polnischen Botschaft entnehmen kann. Neben Französisch, Englisch, Spanisch, Russisch, Kroatisch/Serbisch, die er fliessend spricht, hat er gute Kenntnisse in Türkisch, Deutsch, Arabisch, Ukrainisch. In Afrikaans und Chinesisch verfügt er über Grundkenntnisse. Seine frühere Tätigkeit als Journalist hatte ihn auch nach Russland geführt, wo er den jetzigen Präsidenten Putin traf.

Zuerst stellte sich Jakob Kumoch den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten vor und beantwortete dann geduldig die Fragen von Samira Berchtold, Lea Estermann, Elias Ettlin und Jonas Wolfisberg. Themen, welche die vier Studierenden ansprachen, waren das Verhältnis zwischen Polen und Deutschland einerseits und zwischen Polen und der Schweiz andererseits, Populismus, Pressezensur, Migration und Flüchtlinge, ob Polen allenfalls aus der Europäischen Union austreten möchte und wie es mit seiner Zuverlässigkeit als NATO-Bündnispartner steht. Gegen ein Etikett wehrte sich Jakob Kumoch mehrmals: Die polnische Regierung vertrete keinen Populismus und sie nach wie vor ein demokratischer Staat, der die Rechts seiner Bürger und Bürgerinnen respektiere, auch das Recht auf Demonstration.

1. Preis beim Wettbewerb „Es singt die Frankophonie“.

Die Maturaklasse 6b der Kantonsschule Obwalden gewinnt 2017 den Wettbewerb „Es singt die Frankophonie“.

Im Rahmen der SLFF (semaine de la la langue française et de la francophonie) wurde der Wettbewerb „Es singt die Frankophonie“ angeboten. Ziel des Wettbewerbs war es, Sekundarstufe I und II – Schüler der deutschen Schweiz und des Tessins durch die Musik für das Französische und für die französische Kultur zu begeistern.

Unter dem Lead von Raphael Relja und Joël Wyss aus der Maturaklasse 6b ist ein Song mit dazugehörigem Musikvideo entstanden, das Ausschnitte aus dem Schulalltag und aus der Liedproduktion zeigt. Die grosse Arbeit hat sich gelohnt, denn das Endprodukt überzeugte die Jury.

Am Donnerstag, den 16.03.2017, während der Eröffnungsfeier der SLFF, wurden Frau Giuseppina Iantosca und die Klasse 6b in die Dampfzentrale nach Bern eingeladen, um den 1. Preis entgegenzunehmen und das Lied vorzuspielen. 

Website SLFF (inkl. Video)

Lukas Bärfuss überrascht Kantischüler mit seiner menschlichen Art

Anfang Januar 2016 lud die Kantonsschule Obwalden den in den Medien eher als arrogant und unnahbar dargestellten Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss zu einer Diskussionsrunde nach Sarnen ein. Im behaglichen Theatersaal des alten Gymnasiums stellte sich der international bekannte Autor den Fragen der neugierigen Schülerinnen und Schülern und überraschte durch seine lockere und menschliche Art.

Zu Beginn des Anlasses brachen die Moderatorinnen das Eis zwischen dem Schweizer Buchpreisträger und den wissenshungrigen jungen Leuten, indem sie ihn mit einigen Statements konfrontierten. Auf die Behauptung, er sei die schärfste und kritischste Stimme der Schweiz, antwortete Lukas Bärfuss, dass Meinungsfreiheit ein wichtiges Gut sei und man davon Gebrauch machen solle. Er überzeugte mit seinen geschickt formulierten Antworten, mit denen er seine Meinung präzise auf den Punkt brachte.

In seinem Essay «Die Schweiz ist des Wahnsinns», das im vergangenen Herbst wegen seiner massiven Kritik an die Schweiz hohe Wellen geschlagen hatte, kritisierte in seinem brachialen Rundumschlag unter anderem die Wirtschaft, die Medienlandschaft der Schweiz und den in der Schweiz grassierenden Populismus. Eine Frage aus dem Publikum lautete daher: «Was würden Sie an der Schweiz ändern, wenn Sie könnten?» Bärfuss erwiderte, dass es auch Menschen brauche, die kritisieren würden, ohne selber eine Lösung zu kennen.

Anschliessend stellte er sein Buch «Koala» vor, für das Bärfuss im Jahr 2014 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet worden war. Das Buch thematisiert den Suizid seines Bruders, dessen Pfadinamen Koala war. In Bezug auf seinen Roman «Koala» wollte jemand aus dem Publikum wissen, ob das Buch ihm geholfen habe, den Selbstmord seines Bruders zu verarbeiten. Er verneinte diese Frage, da die Verarbeitung im Vorfeld stattgefunden habe. Er habe es als wichtig empfunden, das Thema Selbstmord in der Öffentlichkeit zu thematisieren.

Zuletzt brachte er den aufmerksamen Studierenden das Bühnenstück «Parzival» näher, das in diesem Jahr vom Ensemble des Kollegitheaters gespielt wird. In Bärfuss’ Adaption des Parzival von Wolfram von Eschenbach wächst Parzival in der Wildnis auf. Er soll vor der ritterlichen Welt beschützt werden. Durch Zufälle entwickelt sich Parzival letzten Endes doch zum Artusritter und sogar zum Beschützer des Heiligen Grals.

(Text: Julia Odermatt, Leart Sejdiu, Michèle Kaufman)

Wahlen 2015:
National- und Ständeratskandidaten zu Gast an der KSO

Im Vorfeld der Eidgenössischen Wahlen hat die Kantonsschule Obwalden sämtliche Obwaldner Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen nach Sarnen eingeladen. Die Politikerinnen und Politiker erhielten an diesem Anlass die Gelegenheit, sich und ihre Partei zu präsentieren und mit den Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule ins Gespräch zu kommen.

Die Eidgenössischen Wahlen sorgten für spannende und angeregte Diskussionen. Auch die Kantonsschule wollte sich für diese politischen Debatten öffnen. Die Vermittlung einer breiten politischen Bildung ist der Schule ein Anliegen und im Lehrplan fest verankert. Diese Informationsveranstaltung gebe den Studierenden des Obergymnasiums die Möglichkeit, den Puls des politischen Geschehens direkt zu fühlen und die Wahlen nicht nur als blosse Theorie zu behandeln, betonte Bernard Krummenacher von der organisierenden Fachschaft Geschichte. Die Veranstaltung habe aus der Sicht der Organisatoren für beide Seiten einen Mehrwert gebracht: Die Jugendlichen hätten sich aktiv mit Politik auseinandersetzen können und die Gelegenheit erhalten, ihre Anliegen direkt vorbringen zu können. Die Kandidaten ihrerseits konnten an dieser Veranstaltung unmittelbaren Kontakt zur kommenden Wählergeneration aufnehmen.

Die Kandidierenden und Parteivertreter schätzten denn auch den Besuch als gut investierte Zeit im Umfeld eines hektischen Wahlkampfes ein. Sie waren zugleich angetan wie auch gefordert vom Eifer und Interesse der jungen Studierenden. Diesen wiederum weckte der persönliche Kontakt mit den Akteuren des Wahlkampfes Lust am Politisieren, welche sie mitunter auch an den Familientisch nach Hause brachten.

6. Rang beim Wettbewerb
«SCHWEIZER JUGEND TESTET» 2015

Die 5. Klasse des Schwerpunktfachs Wirtschaft und Recht schaffte es beim Kassensturzwettbewerb «SCHWEIZER JUGEND TESTET» 2015 auf den 6. Rang von über 100 eingesandten Testberichten und damit auch ins Abendprogramm des Schweizer Fernsehens SRF.

Im Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht testeten die Studierenden des 11. Schuljahres neun verschiedene Leuchtmarker und setzten somit ihr theoretisch erworbenes Wissen im Bereich Marktuntersuchungen in die Praxis um.

Mittels zehn verschiedenen Tests, welche Aussagen über Kriterien wie Schreibdauer, Verschmieren, Austrocknen, Durchdrücken, Leuchtkraft etc. machten, wurden die beste Leuchtmarker eruiert. Die Testresultate und Ergebnisse wurden anschliessend in einem Testbericht übersichtlich dargestellt und als Wettbewerbseingabe an Kassensturz gesendet. Der Bericht schaffte es in die Top 10. Dies hatte zur Folge, dass ein Filmteam der Sendung Kassensturz am Mittwoch 10. Juni 2015 an die KSO kam und einen Beitrag drehte. Dieser wurde am Dienstag 16. Juni 2015 ausgestrahlt. Wir gratulieren der 5. Klasse herzlich zu diesem Erfolg.

Beitrag Kassensturz SRF (16.6.2015)

Preisverleihung
Ultrakurzvideofestival Obwalden 2015

«Erzähle eine Geschichte in einem 60 Sekunden-Videoclip! Gefragt sind originelle Ideen, überraschende Blickwinkel und packende Inszenierungen.» So lautete die Ausschreibung für das Ultrakurzvideofestival Obwalden 2015. Am 20. Mai fand die Preisverleihung statt.

Die Gewinner des Festivals wurden in der Aula Cher bekannt gegeben. Neben den Awards wurden vom Tablet bis zum Kopfhörer tolle Preise verteilt. Zum Thema «Abschalten» wurden in zwei Kategorien insgesamt 78 Videos eingereicht. In der Kategorie 8. und 9. Klasse gehörten auch Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Obwalden zu den Gewinnern!

Herzliche Gratulation an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 1. Rang Victoria Müller (3a), 3. Rang Louis Stillhard (3c), 5. Rang Crispin Windlin (3a), 8. Rang Eliane Mesquita (3a)

Youtube-Link zu den Gewinnervideos:

Victoria Louis Crispin Eliane