Lehrpläne

Seit dem Schuljahr 2012/13 verfügt die Kantonsschule Obwalden über moderne, auf Kompetenzen ausgerichtete, Lehrpläne. «Stein des Anstosses» zur Überarbeitung der Lehrpläne war die HSGYM-Studie. Diese entstand in Kommissionen, die aus Vertretern von Hochschulen und Gymnasien gebildet wurden und die sich mit der Frage beschäftigten, was es braucht, um erfolgreich an einer Hochschule studieren zu können. Daraus entstand ein Katalog von Wünschen an die Gymnasien, die einerseits die Fachkompetenzen betreffen, andererseits aber den Fokus auch auf die überfachlichen Kompetenzen legte.

Nach Studium und Diskussion der HSGYM-Studie im Juni 2009 einigten sich die Lehrpersonen der KSO auf die für die Kantonsschule Obwalden wesentlichen überfachlichen Kompetenzen.

Die Entwicklung der neuen Lehrpläne dauerte drei Jahre. An verschiedenen schulinternen Weiterbildungen, Fachschaftssitzungen und Fachgruppensitzungen wurde festgehalten, was aus den bestehenden Lehrplänen und der bisherigen Praxis weitergepflegt werden kann, was verstärkt werden soll, was einer besseren Koordination bedarf und was neu eingeführt werden muss.

Dabei galt es, die Maturitätsanerkennungsverordnung und die Rahmenlehrpläne einzuhalten und auf die Lehrpläne der «Zuliefer- und Abnehmerschulen» zu achten sowie sich mit dem Grad des Einbaus der Kompetenzorientierung ins Fach auseinanderzusetzen.

Entstanden sind moderne, kompetenzorientierte Lehrpläne für alle an der Kantonsschule unterrichteten Fächer.Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hat die Lehrpläne auf das Schuljahr 2012/13 in Kraft gesetzt.

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